kinder und inder

wir haben zu wenig kinder.
das kollektiv österreich krankt schon seit längerem, wie auch diverse brüder- und schwesterländer, am mangelnden brutpflegeinteresse. das wird uns noch sehr bald vor sehr große demographische probleme stellen. dabei fallen mir gleich zwei mögliche lösungsansätze ein, die noch dazu – trommelwirbel – gleichzeitig anwendbar wären.

nummer eins: immigration.

nummer zwei: aufhebung idiotischer gesetze, die offen homosexuellen menschen verunmöglichen, eigene kinder zu haben.

interessanterweise lehnen jene politischen kanalräumer, die immer am lautstarksten um eine erhöhung der wurfquote brüllen, beide obengenannten lösungsansätze ab.

warum?

5 Antworten zu „kinder und inder“

  1. Emanuel-S sagt:

    Ahhhhhhh….. zuwenig? Noch mehr Kinder? Noch mehr Ressourcen fressen? Noch mehr Zersiedlung? Noch mehr Raubbau? Unser System ist krank, nicht die Anzahl der Kinder. Wir können ja nicht mal die heutige Kinder-Generation richtig hegen und pflegen.

    Da gehört es geändert, immer mehr und mehr Kinder oder Immigration (die ja nur anderen Ländern wiederum den Nachwuchs nimmt und dort ja wiederum den gleichen Schaden im Endeffekt anrichtet und ebenso zu Armut führt – Katze beißt sich in den Schwanz) ist nicht gerade optimal.
    Unser System sollte auch mit weniger Kindern funktionieren – kann ja nicht die Endlösung werden, dass wir uns alle immer mehr und mehr vermehren um uns zu erhalten… es sollte sich eher mal einpendeln weltweit. Da hätten wir und unsere Erdkugel mehr davon. Anbauflächen, Trinkwasser, Energieversorgung, Rodung und Co. lassen grüßen.

    Die beiden oberen Punkte – ja, die sollten sowieso sein – Zustimmung. Aber nicht generell mehr Nachwuchs, erstmal dieses völlig verrückte System des unendlichen Wachstums ändern. :)

    • tryphina sagt:

      ich glaub, du verkennst die situation. es geht nicht um wachstum. bei der momentanen kinder/zuwanderungsrate schrumpft die bevölkerung in den meisten europäischen ländern. damit kann man nicht einmal den status quo erhalten (ich sag nur: pensionssystem, krankenkassen, pflege). und in anderen teilen der welt gibts viel zu viele leute. zumindest umverteilung wär da angebracht.

  2. Emanuel-S sagt:

    Pensionssystem, Krankenkassen, Pflege – ich weiß & genau das meine ich damit. Das gesamte System funktioniert nur solange gleich viele oder mehr Kinder/Menschen nachfolgen, ansonsten bricht es einfach zusammen… und das finde ich bedenklich, weil das Ergebnis dann im Endeffekt ja doch ständiges Wachstum bedeutet, vor allem auch weil wir immer älter werden und noch mehr Pflege und Co. brauchen werden (oder eben bis 70 arbeiten) – ich habe aber selber leider auch keine alternative Lösung anzubieten. Mit “Umverteilung” bin ich nicht ganz glücklich, weil es nicht das Wurzelproblem löst, sondern nur temporär und auch nur hier für uns. Abwanderung führt im Ursprungsland praktisch zu den selben Problemen (keine Jugend, kein Sozialsystem, usw… das Problem gibt’s in klein auch in den Dörfern und Co. in Europa, die aussterben, die lokale Wirtschaft klappt noch weiter zusammen, usw…). Finde Immigration aus Konfliktgründen, Krieg und Co. ja – aber wirtschaftlich eigentlich bedenklich (auch wenn ich selber es natürlich schätze, dass die Möglichkeit besteht, heute relativ leicht ins Ausland zu gehen) weil es zudem fast immer auch billige Arbeitskraft, temporäre Auffüllung und Co. in der Realität bedeutet. Würde man bsp. den tausenden illegalen Pflegern und Co. hier die angemessene Bezahlung zahlen, würde das System schlagartig einstürzen, weil völlig unleistbar – das ist für mich der Haken bei sowas. Es ist ein kindererzeugendes und ausbeuterisches System (dabei gibt es eben genug Menschen & genug Ressourcen – noch), das aber einfach weitergefahren wird. Man ändert nichts an unserem System. Mehr Menschen, mehr Wachstum, mehr erhalten – ein Rückschritt oder Verkleinerung ist da praktisch nicht möglich… bzw. sieht man jetzt in Europa, dass man plötzlich “schnell” Menschen braucht, damit’s nicht ins stolpern kommt. Bin gespannt, worin das endet. Und der übermäßige “Kinderreichtum” in anderen Ländern ist natürlich weder für das Land noch die Bevölkerung selber förderlich, wie man ja sieht – aber auch da setzt man nicht an. Man verteilt sie lieber (oder unfreiwillig durch Krieg & Co. natürlich), schichtet mal in andere Länder um und alles ist gut. Die “Immigrationswelle” von Tunesien, Ägypten, Libyen und Co. ist verständlich – für die Länder selber aber eigentlich langfristig gesehen negativ.

    Auch wenn ich selber immer sage “zwei süße kleine Töchterchen haben wollen” *mmhhh*, finde ich die Ein-Kind-Politik gar nicht so schlecht. Mal zurückschrauben alles und unsere Sozialsysteme & Co. und Wirtschaftlichkeit mal grundegend neu ausrichten. Gibt ja auch 4-5 Generationen weiter ebenfalls Kinder, die in dieser Welt zurecht kommen müssen, die bekommen ein immer schwereres Erbe. Aber natürlich – in der Realität wird das nicht so schnell passieren.

  3. Emanuel-S sagt:

    Voll fein, dass Du öfter zum bloggen beginnst… Du bist die einzige die das macht und auch kritisch ist und schreibt… alle anderen “weichen” ja nur rum (me too) :/

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